Die bigMESSAGE-Manuskripte vom 20. bis 29. Januar 2026
Autor: Uwe Burkert, Speyer
Thema: Soviel 2026 noch übrig – teil' die geschenkte Zeit!
Dienstag, 20. Januar 2026, 20:45 Uhr

Mensch – ist das nicht schön? Noch immer sind über 340 Tage übrig von diesem Jahr 2026! Über 340 Tage, die dieses Jahr Dir schenkt! Schenkt – ja. Denn niemand ist Herrin oder Herr der eigenen Zeit; niemand kann sich Zeit einfach nehmen und horten; niemand kann sich seine Zeit garantieren: am nächsten Morgen wieder aufzuwachen, den nächsten Tag zu erleben, die nächste Stunde, nicht mal die nächste Minute oder Sekunde. "Plötzlich und unerwartet” heißt es dann, jemanden trifft der Schlag, ein Unfall, das kann alles ganz schnell gehen. Klar, dass für die biblischen Autoren Gott der Herr der Zeit ist. Gott weist den Menschen "gezählte Tage und eine bestimmte Zeit zu”, heißt es entsprechend bei Jesus Sirach (17,2). Ein schönes Geschenk, die Zeit, Deine Zeit. Freu' Dich drüber – und teil' sie mit anderen! Ob Du mit Deinen Kindern was spielst oder ihnen vorliest, ob Du mal wieder Deine alte Tante besuchst oder die kranke Nachbarin, ob Du für jemanden einen Einkauf übernimmst oder was Anderes erledigst, ob Du mit Deiner Liebsten oder Deinem Liebsten eine ganz besondere Stunde verbringst: bei einer Tasse Kaffee, lecker Essen, was auch immer. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - heißt übersetzt auch: schenk' Deine Zeit weiter - und teil' sie mit anderen!
Thema: Jedem Ebenbild Gottes – mit allergrößtem Respekt!
Donnerstag, 22. Januar 2026, 20:45 Uhr
Kennst Du eines der größten Wunder, das es gibt auf diesem Planeten? Ja - genau: Du! Du und die andern; über acht Milliarden Menschen auf der Erde. Ob im Hunsrück, an der Côte d'Azur, in Honolulu, Kairo, Kambodscha oder Australien. Jeder Mensch – ein kleines großes Wunderwerk. Mit einem Herz, das schlägt sechzig bis achtzig Mal im Schnitt pro Minute in Ruhe. Wer gibt Deinem Herzen eigentlich den Befehl dazu? Mit einem zuverlässigen Atem, einatmen, ausatmen, wie von selbst, wie von Zauberhand. Oder hast Du das Programm dafür geschrieben? Wenn Du die Blutbahnen in Deinem Körper aneinander fädelst – kommen etwa 100.000 Kilometer dabei raus! Als Frau mit sechzig Kilo besteht Dein Körper aus rund – halt' dich fest: 28 Billionen Zellen! Als Mann mit siebzig Kilo – aus 36 Billionen! Das sind die Zahlen mit zwölf Nullen hintendran. Ja - eines der größten Wunder, das es gibt auf diesem Planeten: bist Du. Die Bibel setzt noch eins drauf. Und adelt jeden Menschen gleich am Anfang als Ebenbild Gottes. Mit sehr praktischen Konsequenzen: Dir ist mit allergrößtem Respekt zu begegnen und allen anderen genauso als Ebenbildern Gottes. Ob von der Mosel, aus Syrien, Grönland oder Panama! Forder' das ruhig ein für Dich selbst von den andern – und verhalte Dich selbst zu den andern genauso!
Thema: Lookalike-Challenge – be yourself, Gottes Ebenbild!
Dienstag, 27. Januar 2026, 20:45 Uhr
Hast Du schon mal mitgemacht bei einem Lookalike-Wettbewerb? Bei dem's darum geht, jemand anderem möglichst täuschend ähnlich zu sehen? Einem Star wie Beyoncé zum Beispiel oder Michael Jackson? Oder täuschend ähnlich auszusehen wie Simone Biles oder Toni Kroos? Und wem würdest Du gerne mal täuschend ähnlich sehen? In wessen Haut würdest Du gerne mal stecken? Dich gerne mal fühlen wie – Brad Pitt zum Beispiel, Miley Cyrus oder wie der Papst? Und warum - was reizt Dich daran? Der Ruhm? Der Reichtum? Macht und Einfluss? Der Glamour? Dass Dich jeder kennt und erkennt auf der Straße? Dabei könnte doch die allerschönste Challenge sein, wenn auch manchmal etwas anstrengend, ja, zugegeben: dass Du Dir vor allem selbst ähnlich siehst. Dass Du vor allem derjenige bist, der Du sein kannst – und die nur Du sein kannst. Weil's Dich nur ein Mal auf diesem Planeten gibt und im ganzen Universum. Ein einziges Mal. In einer jüdischen Geschichte heißt es sinngemäß: Am Ende wird Dich niemand fragen, ob Du Taylor Swift gewesen bist oder Chris Hemsworth, sondern ob Du das Ebenbild Gottes gewesen bist, das Du sein sollst/nur Du sein kannst: als Luisa, Lukas, Marie oder Felix. Wie wär's – wenn Du vor allem das tun und das lassen würdest, was Dir selber ähnlich sieht?
Thema: Wo hältst Du Dich fest – wer/was gibt Dir Halt?
Donnerstag, 29. Januar 2026, 20:45 Uhr
Woran hältst Du Dich fest, wenn Du mit Bus oder Bahn unterwegs bist – und keinen Sitzplatz hast? Was gibt Dir Halt auf der Achterbahn? Was gibt Dir Halt beim Ski-Fahren? Oder wenn Du am Meer knietief im Wasser stehst - und plötzlich eine unerwartet große Welle Dich fast umwirft? Woran hältst Du Dich fest, wenn Du was zum Festhalten brauchst? An Treppengeländern, Haltegriffen, an einem Strauch, einem Pfosten – an Deinem Partner, Deiner Partnerin, an Freund oder Freundin? Und was gibt Dir Halt darüber hinaus? Im übertragenen Sinn? Wenn Du ins Straucheln gerätst, den Boden verlierst unter Deinen Füßen? Wenn jemand Dich aufs Glatteis geführt hat? Wenn Dich ein Schicksalsschlag getroffen hat: Krankheit, der Verlust eines lieben Menschen, eine große Enttäuschung? Wenn Deine Pläne scheitern, Du auf der Suche nach dem Sinn Deines Lebens einfach nicht weiterkommst? Woran hältst Du Dich dann fest? Was gibt Dir Halt? Eine Freundin, ein Freund? Die Familie, Lebenspartner? Ein kompetenter Ansprechpartner auf einer Beratungsstelle, eine kompetente Ansprechpartnerin? Die Herkunft des Wortes Religion wird unter anderem abgeleitet vom lateinischen "religare": verbinden, anbinden. Bei wem machst Du Dich fest, hältst Du Dich fest, wirfst Anker – wenn Du jemanden brauchst? Familie, Freunde, Gott?